Artikelaktionen
 
  Kopfbild
Sektionen

Best practice


Die EKT kommittet sich zu Energieeinsparungen mit dem Projekt „Feedback-System Smart Metering“.

Als einer der Gewinner bei den wettbewerblichen Ausschreibungen ProKilowatt realisiert EKT ein Projekt um in 200 Haushaltungen Strom einzusparen. Für den Erhalt der Fördergelder müssen die Einsparungen effektiv erzielt werden. Um die vorgegebenen Ziele zu erreichen setzt EKT ein Smart Metering System mit handlichem und zeitnahem Feedback für den Konsumenten ein. Damit ist dieser in der Lage, Energiefresser zu erkennen und gegen diese vorzugehen.

>>>Medienmittteilung



Was ist best practice?

Eine Best Practice Anwendung muss die Grundanforderung der Messung erfüllen und zusätzlich mit kleinstem Aufwand die grösstmögliche Energieeffizienz begünstigen.

 

Grösstmögliche Energieeffizienz erfordert verschiedene Massnahmen, die Messung (egal welcher Energieform) kann am besten dazu beitragen, wenn sie ihre Daten offen und unmittelbar bereit stellt. Eine offene und unmittelbare Bereitstellung der Messdaten ermöglicht:

  • Verbräuche und Lastspitzen einzelner Verbraucher festzustellen und daraus Massnahmen abzuleiten
  • Kostenoptimierung in Form von Lastmanagement oder Reaktion auf flexible Tarife
  • ein individuelles Feedback mit spezifischen Referenzdaten des Kunden zu machen (Gegenüberstellung verschiedener Energieverbräuche mit Produktions-, Umsatz-, oder Klimadaten)
  • die Entwicklung neuer individueller Applikationen für gezielte Steuerungseingriffe (Industrieproesse, Haussteuerung) zur Effizienz- und Kostenoptimierung.

 

Proprietäre Systeme liefern Daten oft limitiert und unpünktlich. Diese Form verhindert griffige Energieeffizienzmassnahmen.
Die Datenbereitstellung über eine offene Schnittstelle begünstigt eine Innovationskultur für Produkte und Dienstleistungen zur Steigerung der Energieeffizienz. Dies minimiert auch das Risiko einer Fehlinvestition oder Doppelinvestitionen im Meteringbereich.

 

 

Nutzen

In einer Best Practice Ausführung kann der Energiekonsument (Haushalt oder Industrie) mit gezieltem Einsatz von Technik seinen Energieverbrauch senken und damit auch Kosten minimieren, ohne dass er im Komfort eingeschränkt ist.
Aus der Messung können Informationen abgeleitet werden zur Investitionsentscheidung bei Geräteersatz.
Der Energieversorger kann über Anreizmodelle einen ausgewogeneren Energiebezug fördern, reduziert Lastspitzen und kann Preisschwankungen an den Konsumenten weitergeben.
Eine zukunftsträchtige Installation ist bereit für die Messung aller Energien inlusive Elektrizität, Gas, Wasser, Oel, Wärme.

 

Heute steht bereits eine grosse Auswahl von Produkten zur Verfügung. Messgeräte und Messdaten sind eine Voraussetzung zur Nutzung der Energieeffizienzpotentiale, sie alleine genügen aber nicht. Wichtig ist die Vernetzung der Energieverbraucher und eine benutzergerechte Messdatenaufbereitung.

In der Schweiz werden bereits verschiedene Systeme eingesetzt.

>>> zu unserer Liste mit realisierten Metering Installationen

 

Im Haushaltsbereich läuft die Diskussion unter den Themen Smart Metering und Smart Grid. Effektiv und anschaulich umgesetzt wird Metering in Projekten wie "Intelligentes Wohnen" oder im "iHomeLab"

Die BFE Studie vom Dezember 2009 "Smart Metering für die Schweiz - Potenziale, Erfolgsfaktoren und Massnahmen für die Steigerung der Energieeffizienz" beschreibt den heutigen Stand von Smart Metering und die Massnahmen welche noch notewendig sind um die erhofften Ziele zu erreichen.

>>> zur BFE Studie

>>> www.iHomeLab.ch

>>> www.intelligenteswohnen.com

 

Im Industrie- und Gewerbebereich ist in der Stromrechnung der Leistungsanteil [max. Monatsleistung kW] ein wesentlicher Bestandteil neben dem eigentlichen Stromverbrauch. Dieser Anreiz - beziehungsweise Strafe - verhalf den Lastmanagementsystemen bereits vor Jahren zur Verbreitung. In Best Practice wird das Lastmanagement noch tiefer in die Leitsysteme vernetzt und nutzt neue Technologiene aus dem Bereich Smart Metering.

 

Benutzergerechte Aufbereitung und Darstellung von Messdaten

In der herkömmlichen Messung werden Energiemessdaten für Steuerungs- und für Verrechnungszwecke genutzt und nur die Spezialisten haben eine Vorstellung, was sich hinter den Einheiten verbirgt und ein Wert tief, hoch oder mittelmässig ist.

Wenn der Konsument seinen Energieverbrauch optimieren will, braucht er Indikatoren, welche Entscheidungsprozesse auslösen oder unterstützen:

- Wo sind die Standby-Verbraucher

- Welche Geräte verbrauchen wieviel Energie, sollten zuerst durch effizientere Neuanschaffungen ersetzt werden

- Wie sieht das Lastverhalten aus und wie kann es optimiert werden

- Wie haben sich konkrete Investitionen ausgewirkt

 

Benchmarking - Vergleich mit ähnlichen Verbrauchern

Beim Autofahren ist der Treibstoffverbrauch seit vielen Jahren schon verglichen.

Bei den Gebäuden wurde 2009 die Energieetikette eingeführt.

Aber wieviel Wasser verbrauchen Sie täglich?

Und wieviel Strom?

Auch wenn man den exakten Verbrauch an Wasser, Gas und Strom kennt, wissen die meisten noch nicht, ob das ein verhältnismässig kleiner oder grosser Verbrauch ist.

Die korrekte Interpretation der gemessenen Daten im Vergleich mit Best-In-Class Konsumenten gibt den Anstoss oder Anreiz, um den eigenen Energiekonsum zu reduzieren oder effizienter einzusetzen.

 

Multi Utility Communication - Kompatibiilität zwischen Systemkomponenten verschiedener Hersteller

Nichtproprietäre Standards für den Datenaustausch von Systemkomponenten verschiedener Hersteller ermöglichen die Verfügbarkeit der Messdaten aller Energieformen an den vom Verbraucher bevorzugten Feedbackgeräten.

Standardisierungsinitiativen:

>>>VDE(DE), >>>MUC(DE), www.m-u-c.org

>>>MBUS

 

Benutzerspezifische Werkzeuge
Bestellen Sie Ihre Bannerwerbung:
sekretariat@energie-cluster.ch